AdSense für Einsteiger - Keywordsuche

28.März 2006

Nachdem es im vorletzten Teil der Serie darum ging, wie man sich die Einblendungen, die man von Google bekommt etwas zurecht rücken kann bekam ich zwei Emails, mit fast demselben Inhalt (ich denke / hoffe allerdings nicht von derselben Person). Die Fragen richteten sich danach was auf welche Stichwörter man sich denn nun spezialisieren sollte damit es wirklich klappt mit dem AdSense-Goldbrunnen. Dazu gabs übrigens gestern einen interessanten Link bei BoingBoing, der die bestbezahlten Google-Keywords aufzeigt. Auch wenn es schwer bis unmöglich werden dürfte mit solchen Stichwörtern anständige CTR zu erreichen einen Blick wert ist es auf jeden Fall.

Um die am teuersten bezahlten Keywords soll es in diesem Teil auch weniger gehen. Vielmehr möchte ich ein paar Möglichkeiten diskutieren, wie man zumindest mal Vergleiche ziehen kann, welche Stichwörter mehr bringen als andere. Am Anfang sollte eine realistische Einschätzung stehen, dabei macht es wohl wenig Sinn sich auf Keywords wie Tokio Hotel oder Britney Spears zu spezialisieren einfach weil es schon Millionen anderer Seiten gibt, die das tun und da muss man sich nun wirklich nicht unbedingt noch Kopfschmerzen von holen.

Wer bei Google selbst einmal nach Listen mit hochdotierten AdSensekeywords gesucht hat wird mir zustimmen, dass diese etwas rar gesät sind. Zudem sind die Leute in den einschlägigen Foren und Diskussionsrunden auch nicht gerade aufgeschlossen, was die Stichwortoptimierung angeht - verständlicher Weise allerdings. Ab und an findet man dann doch immer mal wieder ein paar Hinweise. Hier sind ein paar Möglichkeiten, mit denen man sich auf die Suche nach besserbezahlten Keywords machen kann.

Selbst ist der AdSenseeinsteiger

Eine Möglichkeit wäre natürlich einfach selbst zu testen, welche Keywords besser laufen als andere. Diese Methode ist gleichzeitig die einfachste, als auch die wohl frustrierendste, denn mitunter sieht man lange keine Veränderungen. Um es zu testen schreibt man einfach in eine Richtung, über ein Thema, schaut welche Ads man bekommt und wie diese geklickt und bezahlt werden. Kommt nix anständiges bei rum, versucht man es weiter. Aber wie ich gesagt habe, das kann durchaus etwas Kondition erfordern.

Von hinten durch die Brust ins Auge

Ein anderer Weg wäre quasi der durch die Hintertür. Um zu schauen, wieviel Leute bereit sind für Ads zu bezahlen meldet man sich bei Adwords selbst als Werbender an. Ein kleiner Testversuch kostet nicht die Welt und man bekommt recht schnell einen Einblick wieviel für verschiedene Stichwörter geboten wird.

Wordtracker

Wordtracker ist ein sehr angenehmes Tool, das einem einen Überblick verschafft nach was die Leute bei den bekannten Suchmaschinen Ausschau halten. Es ist zwar ein kostenpflichtiges Tool, aber eine Probierversion gibt es auch zum Nulltarif. Das tolle an Wordtracker ist, dass es einem auch zeigt, welche anderen Seiten sich auf ähnliche Keywords spezialisieren. Selbiges erweist sich als sehr nützlich, wenn man mal das Eingangsbeispiel mit Tokio Hotel im Kopf behält. Es mag sein, dass viele Leute danach suchen, allerdings haben sich tausendmal soviele Leute schon auf diese Keywordsektion eingeschossen, womit man es schwer haben dürfte dort Erfolg zu haben.

Es bleibt also festzuhalten, dass teuer bezahlte Ads nicht unbedingt die besten sind. Und es lohnt sich sicher einmal über den Tellerrand zu schauen, was es noch so an Möglichkeiten gibt.

Gepostet um 16:45 abgelegt unter Adsense 

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