AdSense für Einsteiger - Ad Design

21.März 2006

Ein sehr entscheidender Faktor, wenn es darum geht ob AdSense erfolgreich arbeitet oder nicht, ist auf jeden Fall das Design der Banner, die einem da von Google serviert werden. Ich hab im ersten Teil schon erwähnt, dass man im Rahmen von Googles AdSense Programm das Glück hat mit dem Aussehen der Einblendungen spielen zu dürfen. Warum sollte man also nicht versuchen seine Ads auf diesem Wege zu optimieren?

Wie bei sovielen Dingen gibt es natürlich auch was das Design der AdSensebanner angeht sehr viele unterschiedliche Ansichten. Allerdings scheint es, dass der Trend bei erfolgreichen Bloggern dahingehend in eine Richtung drängt. Ads werden zunehmend so gestaltet, dass sie nicht mehr auf den ersten Blick als solche wahrzunehmen sind. Das birgt auf der einen Seite natürlich die Chance ein paar Klicks zu erhaschen. Andererseits ist das auch eine gute Möglichkeit seine Leserschaft zu verärgern.

3-way-matching

Beispiel Banner3-way-matching klingt beim ersten Lesen etwas komisch, macht aber Sinn, wenn ich erkläre was damit gemeint ist. Ein typisches AdSensebanner besteht aus einem Titel, ein wenig Text und dem Link (ok eigtl. ist das Ganze ein Link, aber ihr wisst, was ich meine). Diese drei Designelemente kann man allesamt ohne weiteres bei Google ändern. Es sind dazu keine Htmlkenntnisse von Nöten. Alle Änderungen werden sofort angezeigt und man kann sich entscheiden, ob man es dabei belassen möchte oder man probiert weiter (siehe Bild). Wenn es an das Aussehen dieser Elemente geht sollte man folgende Dinge im Hinterkopf haben:

Beherzigt man das schlägt man 2 Fliegen mit einer Klappe. Zum einen tut man etwas gegen die von Haus aus eher hässlichen Ads und gibt ihnen gewisser Maßen eine persönliche Note. Zum anderen hat man damit mehr Chancen der allgemeinen Bannerblindheit etwas entgegenzuwirken. Natürlich ist auch das nur eine Meinung. Es gibt auch Leute, die z.B. den Link blau machen. Nicht, weil das zu den Links auf ihrer Seite passt sondern vielmehr, weil das eine der bestätigten Thesen des Webs ist. Links sind blau. Das waren sie zu Beginn und das sind sie zum Teil heute noch. Manch einer verspricht sich davon mehr Klicks. Man muss es eben einmal ausprobieren. Ich spiele derzeit sehr viel mit den Einstellungen und kann jedem nur dazu raten. Nur so bekommt man einen guten Eindruck von dem, was möglich ist.

Bannergrößen

Die andere Designkomponente sind die Größen der verschiedenen Banner. Das Adsenseprogramm bietet einem eine Vielzahl an Wahlmöglichkeiten, was es nicht unbedingt einfach macht spezifische Aussagen zu einzelnen zu machen. Also trifft auch hier das zu, was ich in Bezug auf das Aussehen der Ads schon gesagt habe. Man sollte einfach ein wenig probieren, was für sich und seinen Blog am besten arbeitet. Eine Übersicht der Möglichkeiten gibts hier.

Wenn man sich bei AdSense durch die FAQ liest stößt man darauf, dass der 300×250 Banner einer der populärsten sein soll. Macht Sinn, da er von der Größe her ohne weiteres in jede Seite passen sollte.

Viele unterschiedliche Meinungen liest man zum 468×60 Banner. Das wohl typischste Bannerformat im Web steht vor allem auch für Bannerblindheit. Daher wird vielerorts davon abgeraten ihn einzusetzen. Mir scheint, dass nur die halbe Wahrheit zu sein, da ich ihn vielerorts im Einsatz sehe. Auch der Problogger hält diesen Bannertyp eher für nützlich als schädlich. Ist halt vor allem auch eine Frage, des 3-way-matching. Auf jeden Fall sollte so eine Einblendung zum Rest der Seite passen und nicht aussehen als würde sie da nicht hingehören, wenn man das versucht umzusetzen ist man auf einem guten Weg.

Text oder Bilder

Das AdSenseprogramm bietet zudem die Möglichkeit aus Text- und Bildeinblendungen zu wählen. Mit Text ist man immer auf der sicheren Seite, da man ihn ohne weiteres an das Aussehen der Seite anpassen kann. Bei Bildern wird das schon schwerer. Auf der einen Seite bieten sie zwar eine von Text nicht zu erreichende Visualisierung andererseits passen sie eben nur schwer in das Design eines Blogs. Auch hier gibt es also keine uniforme Lösung vielmehr muss also von Fall zu Fall entschieden werden.

Im nächsten Teil der Serie widmen wir uns mit samt unserer nun etwas passender designten Ads der Positionierung derselben.

Gepostet um 11:30 abgelegt unter Adsense 

1 Kommentar bisher.
1. | kk-works.de » AdSense für Einsteiger - Zusammenfassung schrieb am 05. April 2006 um 9:54

[…] Das angenehmste am AdSense Programm ist, dass man sich die Einblendungen, die man bekommt zurechtlegen kann, wie es einem beliebt. Zudem kommt natürlich, wie auch sonst in der Werbebranche, der Position eine entscheidende Rolle zu. Etwas weiter zurück in der Serie, als es um die Positionierung ging hab ich das Wer wird Millionär Beispiel bemüht. Warum zahlen Werbende ein Vielfaches vom Normalpreis für 30 Sekunden Werbung wenn Günther Jauch kurz Redepause hat? Die Antwort ist klar einfach, weil auf diese Weise mehr Leute angesprochen werden können. Genau das muss auch das Ziel für die Positionierung der Ads sein. Man sollte es sich also zur Aufgabe machen herauszufinden, wo seine Leser hinschauen. […]

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