Nachdem wir uns im ersten Teil einen Überblick verschafft haben was zu tun ist bis es losgehen kann mit AdSense wollen wir heute mal einen Blick darauf werfen, was man denn nun aus (s)einem Blog herausholen kann. Auf der einen Seite ist das natürlich eine durchaus berechtigte Frage schließlich steckt man schon eine ganze Menge Arbeit in einen Blog. Andererseits sollte man gerade zu Anfang den Ball flach halten und sich nicht wundern, wenns mal nicht so klappt.
Allgemein lässt sich diese Frage wohl sowieso nicht exakt beantworten, da einfach zuviele Faktoren mit hineinspielen. Aber wir wollen einmal einen Blick werfen auf die Faktoren, die eine Rolle spielen wenn es zur Monatsabrechnung eines Blogs kommt.
Traffic
Auch wenn es sicher nicht der einzige Faktor ist spielt Traffic doch eine, wenn nicht die, entscheidende Rolle. Darum ist dieser Teil schnell gesagt. Eine sich kontinuierlich ausdehnende Leserschaft sollte auch für steigende AdSenseeinnahmen sorgen.
Wo kommt der Traffic her?
Natürlich ist Traffic nicht gleich Traffic. Blogtraffic kommt wohl hauptsächlich von Suchmaschinen, RSS-Lesern und den sogenannten Rerferrern (Links von anderen Seiten/Blogs). Und dabei steuert jeder Teil der Leserschaft unterschiedliche Anteile zu den AdSenseeinnahmen bei.
Ein Blog lebt quasi von den RSS-Lesern, also den Stammlesern. Sie sind es, die sich an Diskussionen beteiligen und den Blog letztlich zu dem machen, was er ist. Sie steuern ihren Teil dazu bei, dass der Blog “funktioniert”. Auf der anderen Seite kommt bei ihnen wohl die oft beschriebene “Bannerblindheit” am stärksten zum Tragen. Ganz zu Schweigen von den Lesern, die den Blog nur über RSS verfolgen.
Wenig allgemeines lässt sich über den Traffic sagen, der von den Referrern kommt. Aktuelle Beispiele zeigen, dass der Traffic teilweise überwältigend sein kann. Dass das nicht nur positiv ist und wie man dem Ansturm entgegenwirken kann hat Robert jüngst mal zusammengefasst. Referrertraffic ist von Haus aus eher nicht optimal für AdSenseklicks. Wenn man sich allerdings etwas Mühe gibt, kann man zumindest aus einem Teil dieses Traffics neue Stammleser gewinnen. Und um die lohnt es sich bekanntlich besonders zu werben.
Quasi das komplette Gegenteil zu den Stammlesern sind die Besucher, die über ein in eine Suchmaschine eingetipptes Stichwort zu einem Blog finden. Ich brauch da nur von mir selbst ausgehen, um mir das Potential eines solchen Lesers auszumalen. Gebe ich einen Suchbegriff ein und gelange dadurch auf eine Seite suche ich ziemlich schnell nach der Information, die ich suche. Finde ich sie bleibe ich durchaus ein paar Augenblicke und schaue mich um. Finde ich sie allerdings nicht, geh ich zurück zu den Suchergebnissen und schau mich anderswo um, ob ich finde, was ich suche. Auf meiner persönlichen Suche erwisch ich mich, aber ab und zu dabei, wie ich auf gut designte Ads klicke und dabei erst danach merke, dass es wirklich AdSense oder ähnliches war. Und genau da liegt das große Potential, aber dazu in einem späteren Beitrag mehr.
Und was kann ein Blog nun verdienen?
Nun habe ich mich erfolgreich bis hier her vor dieser Frage gedrückt. Das aber nur aus dem Grund, dass spezifische Antworten auf diese Frage schwer zu geben sind. AdSenseeinnahmen differieren von quasi null bis zu fünfstelligen Einkommen monatlich. Aufs Jahr gerechnet soll es auch Blogger geben, die Millionen verdienen. Die Anzahl derer, die vom Bloggen leben können ist sicherlich verschwindend gering sonst würde das ganze System ja auch nicht aufgehen. Bei null muss man seine Einnahmen aber nicht stehen lassen. Ein paar €uro kann jeder verdienen. Und genau diesem Ziel hat sich diese Serie verschrieben. Wie seht ihr das?

Das liest sich so, als würdest Du höchstens ‘versehentlich’ auf Adsense anzeigen klicken. Mir passiert es öfter, dass mich der Inhalt einer Anzeige wirklich interessiert, und das führt öfter zu einem Klick als ein Versehen.
Hallo Thomas,
das Szenario was du beschreibst wäre und ist natürlich der Idealfall. So geht es mir auch. Nur das mit den Zufallsklicks passiert eben auch.