AdSense für Einsteiger

19.März 2006

Ich war nie Fan von AdSense und Konsorten, weil sie für mich eine Webseite eigentlich immer eher verunglimpft haben. Seit ich allerdings bei Robert darüber gelesen habe, dass man sich ohne größere Probleme damit seine Hostingkosten refinanzieren kann, wurde ich hellhörig. Nach dem großen Zuspruch für meine vergangene Serie - Blogdesign Tipps - möchte ich nun nachdem ich mich in den letzten Tagen und Wochen durch zahllose Artikel, Foren und ein eBook zu dem Thema gekämpft habe eine neue Serie starten. AdSense für Einsteiger richtet sich an Leute, die mit AdSense gerade am Anfang oder kurz vorm Einstieg stehen. Aber auch für Fortgeschrittene sollte es sich lohnen mitzulesen, da zu diesem Thema auch Gastautoren zu Wort kommen werden, die damit schon den ein oder anderen €uro gemacht haben. Teil 1 heute: Grundlagen.

Das Thema Adsense habe ich nicht gewählt, weil ich mir die Illusion mache damit reich zu werden vielmehr fasziniert mich dieses Geschäftsmodell inzwischen schon seit einer Weile durchaus. Und da ich mir dazu in der vergangenen Zeit einiges angelesen habe, dachte ich es ist Zeit mal ein wenig darüber zu schreiben. Das soll letztlich keine Eintagsfliege werden, sondern fester Themenbestandteil meines Blogs. Doch nun zu den eigentlichen einführenden Worten.

AdSense anmelden

Das erste, was man braucht, um mit Adsense loslegen zu können ist eine Webseite. Wer schon eine hat kann schon fast loslegen. Alles, was man tun muss ist sich registrieren und eine gültige Bankverbindung anzugeben. Nach 3-4 Tagen erhält man einen Dummybetrag überwiesen, dessen Höhe man im Adsense Menü verifizieren muss, um zu gewährleisten, dass das Bankkonto auch einem selbst gehört. Ist das geschafft kann man mit ein paar wenigen Klicks loslegen.

Vorüberlegungen

Ob und wie man AdSense einsetzt muss letztlich jeder für sich und seine Seite selbst entscheiden. Aus meiner Sicht macht es wenig Sinn sich die Google Banner auf die Seite zu holen, wenn eine Seite wenig besucht ist und damit kaum Impressionen liefert. Weiterhin sollte eine Seite doch schon etwas Inhalt und einen gewissen Bekanntheitsgrad aufweisen, es soll ja schließlich wenigstens ein bißchen was bei rauskommen. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, was man alles tun kann, um seinen Blog auf AdSense einzustellen dem empfehle ich im Vorfeld die Lektüre meiner letzten Serie Blogdesign Tipps.

Google Richtlinien

Wenn man einmal eine funktionierende Seite hat und ordnungsgemäß angemeldet ist kanns losgehen. Allerdings sind die AdSense Richtlinien vor Beginn noch Pflichtlektüre. Das wichtigste: man vermeide es selbst auf die AdSense Banner draufzuklicken. Google ist da arg hinterher und man riskiert bei Verstößen einen Bann auf Lebenszeit. Und das ist es nicht wert, AdSense funktioniert auch ohne dererlei Tricks. Man bedenke, dass für manche Leute fünfstellige Summen monatlich keine Seltenheit darstellen. Das sollte vielleicht nicht das erste Ziel sein, allerdings sollte es einen vom Selbstklicken abhalten.

AdSense Code

Google ist sehr entgegenkommend, was die Bearbeitung der Ads angeht. Dazu braucht (und sollte) man nicht den eigentlichen Skriptcode ändern, sondern man passt die gewünschten Farben einfach im AdSensemenü an. Das ist ein Luxus den einem nicht alle Anbieter mit auf den Weg geben. Also wieso sollte man sich damit aufhalten den Htmlcode zu ändern, wenns auch einfacher geht?

Wenn die Ads einmal auf der Seite sind sollte man, aus schon genannten Gründen, die Finger davon lassen. Man darf seine Leser auch nicht direkt “bitten” draufzuklicken. Schließlich will Google, dass die Leute klicken, weil sie das interessiert, was sie da lesen. Ums nochmal ganz deutlich zu sagen: haltet euch an die Regeln!

Soweit zu Teil 1 der Serie. Der Anfang ist gemacht. Ab diesem Punkt sollte sich jeder in der Lage fühlen sich die Ads auf die Seite zu holen. Zudem sollte man die Regeln im Hinterkopf haben. Sollte es noch Fragen und / oder Unklarheiten geben können wir die gern in den Kommentaren diskutieren.

Gepostet um 10:30 abgelegt unter Adsense 

5 Kommentare bisher.
1. | Jona schrieb am 19. März 2006 um 21:50

So einen Artikel hätte ich durchaus früher gebrauchen können. Hat etwas gedauert bis ich mich da durch gekämpft hatte.

2. | Martin Labuschin schrieb am 22. März 2006 um 19:52

Welches eBokk hast du denn da gelesen? Vielleicht ein Link. Bin sehr interessiert :)

3. | kk-works.de » Bestandsaufnahme schrieb am 26. März 2006 um 12:31

[…] Da bin ich wieder zurück von einer Woche herlichem Urlaub und muss feststellen, dass (fast) alles hier so gelaufen ist, wie ich mir das gedacht habe. In meiner Abwesenheit sollte jeden Tag mindestens ein Artikel der Serie AdSense für Einsteiger laufen. Das scheint ein paar Tage auch recht gut gegangen zu sein, allerdings wurden die letzten 2-3 Tage irgendwie von Wordpress verschluckt. Da werd ich mich gleich mal ranmachen und schauen, was da schiefgelaufen ist. Die noch ausstehenden Artikel werden natürlich nachgeliefert. Der Urlaub an sich hat sehr viel Spaß und Lust auf mehr gemacht, aber nächste Woche geht das Semester wieder los und somit ist erstmal Schluss. Nach drei schönen Tagen in Schottland gings am Dienstagabend weiter nach London. Ich war jetzt das dritte mal dort und muss sagen, dass es jedes mal wieder genug neues zu entdecken gibt. Ich mag London einfach. Vielleicht lad ich noch ein paar Bilder hoch, das wäre endlich mal ein Grund einen, längst überfälligen, Flickraccount zu erstellen. Mal schaun, ein lustiges Video gibts auf jeden Fall. Jetzt werd ich mich erstmal gemütlich den 533 ungelesenen Einträgen im Feedreader widmen, ein paar Emails beantworten und den Sonntag gemütlich ausklingen lassen. Home, sweet home. […]

4. | kk-works.de » AdSense für Einsteiger - Kurztipps schrieb am 06. April 2006 um 10:11

[…] Davon habe ich im ersten Teil bereits gesprochen, aber ich möchte dem nochmal Nachdruck verleihen. Es ist zu vermeiden selbst auf die Ads zu klicken. Die paar Cent, die das ausmacht sind es nicht wert aus dem AdSense Programm geworfen zu werden. Am schlimmsten sind die Leute dran, die von der gleiche IP ihre AdSensestatistiken überprüfen mit der sie vorher auf Ads geklickt haben. Das schreit nach Bestrafung. Gleiches gilt für die Überzeugungsarbeit an der Leserschaft. Es ist verboten Leser direkt zum Klicken zu animieren. Die Ads sollten für sich selbst sprechen, wie man das möglich macht haben wir in der Serie bearbeitet. […]

5. | kk-works.de » AdSense für Einsteiger - Kurztipps schrieb am 06. April 2006 um 10:11

[…] Davon habe ich im ersten Teil bereits gesprochen, aber ich möchte dem nochmal Nachdruck verleihen. Es ist zu vermeiden selbst auf die Ads zu klicken. Die paar Cent, die das ausmacht sind es nicht wert aus dem AdSense Programm geworfen zu werden. Am schlimmsten sind die Leute dran, die von der gleiche IP ihre AdSensestatistiken überprüfen mit der sie vorher auf Ads geklickt haben. Das schreit nach Bestrafung. Gleiches gilt für die Überzeugungsarbeit an der Leserschaft. Es ist verboten Leser direkt zum Klicken zu animieren. Die Ads sollten für sich selbst sprechen, wie man das möglich macht haben wir in der Serie bearbeitet. […]

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