Wir nähern uns mit großen Schritten dem Ende dieser Serie, aber keine Angst d.h. erstens nicht, dass es in Zukunft derartige Beiträge hier nicht mehr geben wird und zweitens ist schon eine nächste Serie in Arbeit, die Ende der Woche starten wird. Aber nun zum eigentlichen Thema des heutigen Teils. Bei all den Betrachtungen, die im Laufe dieser Serie gemacht wurden ist eine Komponente bisher entweder noch gar nicht oder zumindest sehr sporadisch zum Tragen gekommen. Wie entscheidend ist die Länge eines Beitrags?
Bevor ich in das Thema einsteigen noch kurz ein paar Worte zu einer Frage, die mir in den letzten Wochen im Rahmen dieser Serie ab und zu gestellt wurde. Wie passen manche Themen der Serie in das Konzept Blogdesign? Auf diese Frage kann ich nur antworten, dass Design für mich mehr ist, als das, was man sieht. Design sollte in meinen Augen etwas mit der Funktionalität der einzelnen Elemente untereinander zu tun haben, denn was nützt mir ein tolles Design, das den Inhalt nicht rüberbringen kann? Ok soviel noch dazu, nun aber wirklich zum heutigen Thema.
Lesen am Bildschirm
Es ist nachgewiesen, dass der Durchschnitt der Leute, die im Web unterwegs sind lange Texte nicht komplett lesen oder nur überfliegen. Einfach weil das Lesen am Bildschirm als nicht optimal angesehen wird. Dem könnte man entgegenwirken indem man entweder seine Beiträge nicht in Romanlänge verfasst oder eine Möglichkeit zum Drucken anbietet. Allerdings kenne ich niemanden, der sich Beiträge ausdruckt und diese dann liest.
Quantität
Im letzten Teil der Serie habe ich die Quantität als wichtigen Faktor angesprochen. Es ist wichtig eine gewisse Grundmasse an Informationen zu bieten, um Leser zu binden. Dass das mit kürzeren Beiträgen leichter geht versteht sich von selbst, nur dürfen die Beiträge nicht so kurz werden, dass der Inhalt verloren geht, was teilweise in einer Gratwanderung ausarten kann.
Suchmaschinen
Ein weiterer Grund dafür seine Beiträge nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz, werden zu lassen sind die Suchmaschinen. In Artikeln, die dieses Thema behandeln liest man gehäuft davon, dass zu lange (und zu kurze) Beiträge bei Suchmaschinen an Relevanz verlieren gegenüber denen die dazwischen liegen, was die Länge betrifft. Das klingt etwas verquer macht aber durchaus Sinn.
Fazit
Wie so oft gibt es wohl kein richtig oder falsch. Ich selbst versuche einen guten Mittelweg zu gehen. Manchmal gibt es eben eine kleine Information, die vielleicht nur 2-3 Sätze lang ist, die man seinen Lesern aber nicht vorenthalten will. Letztlich sollte all das “Optimieren” nicht dazu führen, dass der Inhalt leidet. Wenn man sich daran hält ist man denke ich auf einem guten Weg.

Lange Texte, kurze Texte…
Knut Karnapp erörtert in seinen Blogdesign-Tipps #8 das altbekannte Thema der Länge von Texten im Web. Kurz, aber dafür differenziert entgeht er zum Glück der pauschalen Behauptung mit meterlangem Bart, die da immer wieder in etwa l…