Kapitel 1

04.September 2005

Laptop mit BuchSo, nachdem ich am Wochenende nicht allzu viel Zeit hatte konnte ich noch nicht sooo tief eintauchen in die Welten des Bulletproof Webdesign. Allerdings möchte ich hier schonmal meine ersten Eindrücke vom Buch und vor allem vom ersten Kapitel darlegen, denn Dan startet zwar mit einem eigentlich unspektakulären bzw. eher unpopulären Thema, aber das Wie ist es was das neue Buch in meinen Augen ausmacht.

Verstehen ist wichtig

Als erstes möchte ich denen, die sich das Buch eventuell nicht kaufen wollen, weil es in englischer Sprache erscheint sagen, dass es wirklich sehr gut verständlich ist. Und wenn man sich mit den Themen ein wenig auseinander setzt kann das Buch auch Leuten hilfreich sein, die sonst mit der Sprache eher auf Kriegsfuß stehen.

Ein Buch wie jedes andere?

Mit nichten. Man muss allerdings ganz klar sagen, dass das Buch für den fortgeschrittenen Webentwickler nicht unbedingt sehr viel Neues bereithält. Aber was auch? Das Rad wurde auch nur einmal erfunden. Was mir persönlich allerdings sehr gut gefällt ist wie Dan seine Kapitel strukturiert. Am Anfang steht ein negatives Beispiel der Vergangenheit oder Gegenwart und bis zum Ende des Abschnitts erarbeitet er mit dem Leser eine Lösung, die webstandardkonform und zukunftssicher ist.

Optimal ist das Buch für Leute, die recht neu in die Materie eintauchen wollen. Am Rande der Artikel finden sich Linkhinweise und gesondert Erklärungen für die Dinge, die sich nicht unbedingt selbst erklären - wie z.B. der Box Model Hack. Dan verkündet in den einleitenden Sätzen, dass der Leser zum Ende des Buches eine gute Grundlage haben wird zukünftig Webseiten zu gestalten, die sowohl die Webstandards einhalten als auch ein ansehnliches Äußeres aufweisen.

Das soll allerdings nicht heißen, dass erfahrene Webdesigner die Finger von dem Buch lassen sollen - keinesfalls. Ich selbst habe bereits im ersten, etwas langweilig anmutenden, Kapitel zum Thema Flexible Text etwas dazugelernt. Und wie Dan selbst schreibt:

And here´s some good news, this initial chapter is probably the least interesting of the entire book but very necessary in order to set a solid - no, flexible - foundation for the examples that follow.

Also auf gut Deutsch das Buch scheint noch einiges breit zu halten und ich werde mich wieder zu Wort melden. Bis dahin bleibt festzuhalten - Bulletproof Webdesign ist sicher kein Buch wie jedes andere.

Gepostet um 15:00 abgelegt unter Bücher 

3 Kommentare bisher.
1. | Jens Henneberg schrieb am 05. September 2005 um 16:43

Danke für die Empfehlung, ich habe das Buch gleichmal auf meinen Amazon-Wunschzettel gesetzt.

Ein weiteres gutes, englischsprachiges Buch zum Thema ‘Sicheres Webdesign’ ist meiner Meinung nach ‘Defensive Design for the Web’, übrigens beim selben Publisher erschienen (ISBN: 0-7357-1410-X).

Dort steht zwar so gesehen auch nichts drin, was man noch nicht wußte, jedoch hat es mir in macherlei Hinsicht doch die Augen geöffnet.

Allerdings gehen die Autoren dabei weniger auf die technischen Aspekte und die Realisierung ein, sondern mehr auf die Usability an sich.

Unbedingt empfehlenswert.

2. | Knut Karnapp schrieb am 05. September 2005 um 23:03

Hallo Jens,

dann überstürz deinen Kauf nicht eventuell verlose ich hier demnächst ein Exemplar. Deinen Tip schau ich mir einmal an, danke.

3. | kk-works.de » Bulletproof Webdesign - Feedback schrieb am 07. Oktober 2005 um 13:23

[…] Ich hatte es schon angesprochen fortgeschrittene Webdesigner werden nicht unbedingt nur Neues lesen. Allerdings sehe ich gerade darin einen großen Vorteil des Buches. Es erläutert auch und vor Allem das Warum. So legt Dan großen Wert darauf, dass der Leser z.B. die vielen Unannehmlichkeiten die in Verbindung mit Float auftreten können (und auftreten werden) verstehen und zu umgehen lernt. Ein großes Plus für das Buch. […]

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